Zum Hauptinhalt springen

Impfzentrum Hohentengen und Ärzteversorgung im ländlichen Raum - Abgeordneter Klaus Burger im Fachgespräch mit Dr. Johannes Fechner (KVBW)

|   Pressemitteilungen

Das geplante Impfzentrum in Hohentengen sowie die Ärzteversorgung im ländlichen Raum bildeten die Schwerpunkte des Gesprächs zwischen dem Sigmaringer Landtagsabgeordneten Klaus Burger (CDU) und dem stellvertretenden Vorstandvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. med. Johannes Fechner. Der schon lange geplante Austausch mit Johannes Fechner als Vertreter der KVBW gewann durch die aktuelle Entwicklung eine besondere Brisanz.
Am 15. Januar 2021 soll das Impfzentrum für den Landkreis Sigmaringen in Betrieb gehen. Der Bedarf an Ärzten und weiteren medizinischen Fachkräften sowie an Personal im Verwaltungs- und Sicherheitsbereich ist enorm. Unter anderem hatte Klaus Burger diesbezüglich schon Gespräche mit dem ersten Landesbeamten des Landkreises, Rolf Vögtle, geführt. Der Landkreis braucht dabei auch die tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung. Nicht nur aus dem medizinischen Bereich, sondern auch Organisations- und Hilfspersonal wird benötigt.
Dr. Johannes Fechner bestätigte, dass sich erfreulicherweise bereits viele Ärzte zur Mitwirkung am neuen Impfzentrum in Hohentengen gemeldet haben. Die Zahl reiche jedoch noch nicht aus, betonte Fechner. Derzeit erarbeitet das Bundesgesundheitsministerium ein Betreiberhandbuch, welches den reibungslosen Ablauf und die Nachverfolgbarkeit gewährleisten soll.
Das zweite Schwerpunktthema, das dem Abgeordneten Klaus Burger schon seit langem auf dem Herzen brennt, und wo in dieser Legislaturperiode auf Betreiben der CDU auch schon einiges passiert ist, ist das Thema der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum. Trotzdem reichten die bisherigen Bemühungen nicht aus, wie Burger am Beispiel verschiedener Gemeinden darlegte. Auch die jüngsten Zahlen, die Dr. Fechner zum Gespräch mitbrachte, unterstrichen dies.  Es sei damit zu rechnen, dass sich die Lage in vielen ländlichen Gemeinden weiter zuspitze, waren sich beide Gesprächspartner einig.
Dankbar ist Klaus Burger für die Bemühungen mehrerer Kommunen in seinem Wahlkreis, die selbst aktiv werden und sich für den Ausbau medizinischer Versorgungszentren sowie die Förderung und Ansiedlung insbesondere von Allgemeinärzten stark machen. Wichtig war es dem Abgeordneten von der Ärzteseite zu erfahren, wie sich der Strauß, der in den letzten vier Jahren ergriffenen Maßnahmen wie bspw. die Erhöhung der Studienplätze, die Einführung einer Landarztquote oder das genossenschaftliche Hausarztmodell, in der Praxis auswirken.
Zum Ende des Gesprächs gab sich Klaus Burger zuversichtlich. „Hier wurden klare Handlungsanleitungen sichtbar, die ich als stellvertretender Vorsitzender im Arbeitskreis Soziales und Integration sowie als Mitglied im Ausschuss ländlicher Raum in die politische Arbeit einbringen möchte.“