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MdL Klaus Burger zum Hochschulfinanzierungsvertrag: "Unklar ist: wie viel Geld kommt bei uns an?"

|   Pressemitteilungen

Das Land gibt den baden-württembergischen Hochschulen von 2021 bis einschließlich 2025 mehr Geld .Der Sigmaringer Landtagsabgeordnete Klaus Burger ist bei aller Freude skeptisch, ob das Geld angesichts neuer Aufgaben ausreichen wird. 

„Wegen der Corona-Pandemie rüsten sich die Hochschulen gerade für die Umstellung auf einen weitgehend digitalen Lehrbetrieb. Was genau bei einem Aufwuchs von 3,5 Prozent pro Jahr an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen tatsächlich ankommt ist noch völlig unklar. Für Jubelrufe sieht Burger derzeit jedenfalls keinen Anlass. „Das Verhandlungsergebnis erscheint mir für die Hochschulen eher mager.“ Insbesondere würden die Mittel den finanziellen Bedarf etwa zur Digitalisierung von Lehre und Forschung nicht decken. „Ich denke, hier muss noch nachgebessert werden“; sagt Burger. Der Abgeordnete hatte bereits im Sommer vergangenen Jahres angemahnt, die Hochschulen besser auszustatten und für den Standort Albstadt-Sigmaringen eine zusätzliche Million jährlich gefordert. Nun hätten die Hochschulen zwar eine gewisse Planungssicherheit. „Gerade bei Wissenschaft und Forschung muss klug investiert, statt pauschal gespart werden“, so Burger. Ihm scheine es, als ob Punkte wie Technologietransfer und Forschungspotentiale vor Ort nicht genug gewichtet würden. Gerade da aber liege ein Schwerpunkt der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und auch deren Wachstumspotential.