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Bahnhof Sigmaringen im Sanierungsprogramm

|   Pressemitteilungen

Der Bahnhof Sigmaringen wurde vom Land Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn für das Teilprogramm "Barrierefreie Haltestelle" des Bahnhofsmodernisierungsprogramms II ausgewählt. Dies teilt der SIgmaringer Landtagsabgeordnete Klaus Burger mit. "Das Bahnhofsmodernisierungsprogramm II ist maßgeblich auf Initiative der CDU im Koalitionsvertrag vereinbart worden, da moderne, gepflegte und sichere Haltestellen eine wesentliche Voraussetzung für einen attraktiven Schienenpersonennahverkehr sind", schreibt Burger in einer Pressemitteilung.

Mit dem Förderprogramm werden die Verbesserung der barrierefreien Zugänglichkeit, die Anpassung der Bahnsteiginfrastruktur, eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität mit gestalterischer Aufwertung von Personenunterführungen und die Modernisierung von Empfangsgebäuden im Eigentum der DB Station & Service AG angestrebt. Damit ein angemessener Anteil des Programms dem Ländlichen Raum zugutekommt, wurden zwei Gruppen für Stationen mit über bzw. unter 1000 Reisenden pro Tag gebildet. Somit werden auch zahlreiche kleinere Stationen ausgebaut. Das Bahnhofsmodernisierungsprogramm II soll in den Jahren 2020 bis 2029 umgesetzt und mit insgesamt 430 Mio. Euro durch das Land, die Deutsche Bahn Station & Service AG und die Kommunen finanziert werden. Voraussetzung für die Realisierung der Maßnahme zum barrierefreien Umbau ist eine Mitfinanzierung der Kommune in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten. In weiteren Teilprogrammen ist außerdem auch eine Förderung des Ausbaus von Bahnhöfen zu Mobilitätsdrehscheiben durch Maßnahmen im Bahnhofsumfeld möglich. Auch der Erwerb von Bahnhofsgebäuden und Investitionen in die Sanierung der Gebäude werden förderfähig sein.